Was tun?

Über 200 Teilnehmende besuchten das Hörsaalzentrum des St. Josef Hospital und nahmen an der 5. Kinderschutzkonferenz in Bochum teil. „Was tun mit aggressiven, übergriffigen Kindern und Jugendlichen? – Eine Herausforderung für die Jugendhilfe und ihre Kooperationspartner“ war Leitthema der eintägigen Veranstaltung, die den Besuchern neben Vorträgen auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Workshops bot.

Ein Ansatz

„Kurve kriegen bietet eine Möglichkeit Kindern und Jugendlichen zu helfen, Wege in eine gewaltfreie Zukunft zu finden“, so Peter Kranke der Stiftung Overdyck, pädagogische Fachkraft der NRW-Initiative am Standort Bochum. „Dabei setzen auch wir auf gute und zuverlässige Zusammenarbeit und passgenaue Kooperationen und das innerhalb der Fachkräfteteams, aber selbstverständlich auch darüber hinaus“, erklärt der Pädagoge. „Immer rollenklar zu bleiben, ist uns sehr wichtig und unabdingbar für eine gute Zusammenarbeit“, so Joachim Wiegold, polizeilicher Ansprechpartner für Kurve kriegen in Bochum. „Die multiprofessionellen Fachkräfteteams aus Polizei und Pädagogik und die durch unsere PFK für jeden Teilnehmenden passgenau ausgewählten Maßnahmen“, so der Kriminalhauptkommissar, „helfen unseren teilnehmenden Kindern und Jugendlichen nachweislich Wege aus der Kriminalität zu finden.“ „Wir freuen uns“, so berichtet das Fachkräfteteam Bochum, „dass wir im heutigen Workshop zum Thema Kurve kriegen vielen interessierten Besuchern das Konzept der Initiative vorstellen und einen Einblick in unsere Arbeit vor Ort bieten konnten.“