Erfolgreiche Zusammenarbeit von „Kurve kriegen“ Rhein-Kreis-Neuss mit den Rheinlandschnauzen in Mönchengladbach Hardt

    Zusammenarbeit von „Kurve kriegen“ Rhein Kreis Neuss mit den Rheinlandschnauzen in Mönchengladbach Hardt

    Ein Freitagnachmittag auf dem Hundeplatz der Rheinlandschnauzen in Mönchengladbach Hardt.

    Rene (Name geändert) hat heute keinen guten Tag gehabt. In der Schule ist es nicht so gut gelaufen, wie er es sich gewünscht hat. Er hat Schwierigkeiten mit seiner Konzentration und es fällt ihm auch nicht so leicht die Regeln einzuhalten. Aber es läuft schon viel besser als noch vor ein paar Wochen.

    „Heute treffe ich endlich wieder Ursula!“ freut sich Rene schon während der Fahrt mit der pädagogischen Fachkraft Sara Glanz zum Hundeplatz. „Mal sehen, was ich ihr heute beibringen kann.“

    Ursula ist ein 8-monatiger Junghund, der ähnlich wie Rene viele Flausen im Kopf hat und Struktur braucht.

    Die Betreiber der Rheinlandschnauzen haben ein ganzheitliches Training für Rene und Ursula erarbeitet, bei dem Rene mit der Hündin Ursula spielerisch Regeln und Konsequenzen lernt.

    Beim LasaKu (Langsam-Kurs) handelt es sich um eine Trainingseinheit mit dem Hund, die langsam, koordiniert und konzentriert von Mensch und Hund bewältigt werden muss.

    Der Hund wird dabei über Hindernisse geführt. Dabei ist Konzentration und Führung durch den Menschen gefragt. Im Training ergeben sich durch Charakterunterschiede zwischen Hund und Mensch Konfliktsituationen, in denen das Entwickeln und Ausprobieren alternativer deeskalierender Lösungen gefördert wird. Eine gelingende Übung hängt von einer klaren und gewaltfreien Kommunikation des Menschen ab.  Dabei muss der Mensch dem Hund manchmal Grenzen setzen z.B. beim Tempo, der Richtung oder der Bewegung. Aber auch der Hund setzt dem Menschen Grenzen, die dieser dann wahrnehmen und ertragen muss, um dann eine Alternative mit dem Hund zu erarbeiten.

    Nach einer Stunde sind Rene und Ursula müde, aber auch entspannt. Beide haben konzentriert gearbeitet. Nebenbei hat Rene mit Ursula noch was ganz Besonderes erarbeitet. Er streichelt Ursula nochmal über den Kopf und sagt stolz: „Pfötchen geben kannst du jetzt“.