Gelungener Deutscher Präventionstag in der Bundeshauptstadt

„Groß war die Vorfreude auf die Teilnahme am deutschen Präventionstag 2019 in Berlin und meine hohen Erwartungen wurden zu 100% erfüllt. Allein die Größe der Veranstaltung, die Weitläufigkeit des Kongresscenters und die Anzahl der Aussteller waren geradezu atemberaubend. Bei rund 170 Informationsständen, die zum Teil umfangreiche „Produktpaletten“ präsentierten, dürfte dem Publikum kaum eine Frage offen geblieben sein“, lässt Stefan Bohm, Pädagogische Fachkraft vom „Kurve kriegen“-Standort Recklinghausen Revue passieren.

„Es war schön zu sehen, wie ernst und wichtig der Grundgedanke präventiver Arbeit genommen wird.“ (Stefan Bohm)

Pädagogische und polizeiliche Fachkräfte der NRW-Initiative „Kurve kriegen“ sowie das Steuerungsteam aus dem Ministerium des Innern standen dem interessierten Publikum am Messestand der Initiative zwei Tage lang Rede und Antwort. „Sieben Jahre nach der ersten Teilnahme von „Kurve kriegen“ ist der Auftritt stets professioneller geworden und die Anzahl der Behörden stetig gewachsen“, reflektiert Ralf Zentis, Pädagogische Fachkraft am Standort Rhein-Erft-Kreis. „Ich habe an den beiden Tagen wahnsinnig spannende Gespräche mit Besuchern, Fachpublikum und anderen Anbietern präventiver Konzepte aus mindestens 20 verschiedenen Ländern geführt“, berichtet Bohm. Das große Interesse, das der Arbeit der Fachkräfte der Initiative entgegen gebracht wurde, war fantastisch. Vom amerikanischen Richter über die Streetworkerin aus Venezuela, vom russischen Anwalt bis zum Polizisten aus Finnland – hier gab es nicht nur bundesweiten, sondern internationalen Austausch. Der Zulauf am „Kurve kriegen“-Messestand war riesig. Das Interesse der Besucher war dabei sehr spezifisch und die Fragen zur Kooperation von Polizei und Pädagogik äußerst zielgerichtet. Inhaltlich ging ein Großteil des jeweiligen Austausches weit über die bloße Vorstellung der Arbeit der Initiative hinaus, Rückfragen gingen stark in die Tiefe der konkreten Ausgestaltung der pädagogischen Arbeitsweise und Angebote. Insbesondere die hohen fachlichen Ansprüche der Initiative, die „Kurve kriegen“ an die Qualität der eigenen Leistungen und pädagogischen Maßnahmen stellt, fanden Beachtung und Anerkennung. „Es war schön zu sehen, wie ernst und wichtig der Grundgedanke präventiver Arbeit genommen wird“, erklärt Bohm.

Eine rundum gelungene Veranstaltung

„Viele interessante Fachgespräche mit Pädagogen, Polizisten, Lehrkräften, Wissenschaftlern und Streetworkern aus denen wir viele Anregungen und Impulse für die Arbeit von „Kurve kriegen“ mitnehmen“, zieht Unkrig ein Fazit zum deutschen Präventionstag 2019 in Berlin. „Natürlich werden wir auch nächstes Jahr wieder in Kassel dabei sein.“
Das gesamte „Kurve kriegen“-Team bedankt sich bei allen Besuchern für die interessanten und bereichernden Gespräche, die Neugier und Offenheit unserer positiv evaluierten Arbeit gegenüber und die zahlreichen neuen Netzwerke.