Auf Einladung der Fachhochschule des Mittelstands GmbH Köln stellten die „Kurve kriegen“- Fachkräfte des Standortes Köln, Heiko Wegner, Pädagogische Fachkraft (PFK) und KHKin Maren Leisner, Polizeiliche Ansprechpartnerin (PAP), die NRW-Initiative „Kurve kriegen“ vor. „Für angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ist der kooperative Ansatz von Polizei und AWO sehr wichtig im Hinblick auf die besondere Zielgruppe“, erklärte Prof. Dr. Stollenwerk aus Sicht des Fachbereiches Personal, Gesundheit und Soziales der Fachhochschule, „denn „Kurve kriegen“ weitet den fachlichen Blick und betont die Wirksamkeit von präventivem Arbeiten.“

Fachkräfte von morgen

Die Studierenden des berufsbegleitenden Studiengangs „Sozialpädagogik und Management“ brachten bereits eigene Erfahrungen aus ihren bisherigen Arbeitsfeldern mit. Durch ihr reges Interesse im Rahmen des Moduls „Sozialmanagement“ entstand eine lebhafte Diskussion, die schließlich sogar über die vorgesehene Zeit deutlich hinausging. Alle Anwesenden nutzen die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die „Kurve kriegen“-Fachkräfte zu stellen. „Für uns als Pädagogische Fachkräfte von ‘Kurve kriegen‘ ist es wichtig, die Fachkräfte von morgen darüber zu informieren, wie wichtig die stetige Arbeit im Bereich der Kriminalprävention mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien ist“, so PFK Wegner vom AWO Kreisverband Köln e. V., der seit 2011 für „Kurve kriegen“ im Einsatz ist.

(v. l. n. r. Prof. Dr. Nicole Stollenwerk, Maren Leisner, Heiko Wegner)

Netzwerke stärken

PAP Leisner stellte den Studierenden die polizeiliche Arbeit der Initiative vor. „Der Polizei ist es ein Anliegen, unsere Themen bei den Studierenden zu platzieren. Gerade die Netzwerkarbeit stellt dabei einen wesentlichen Faktor für eine erfolgreiche und wirkungsvolle Zusammenarbeit dar“, so die erfahrene Kriminalhauptkommissarin.