Was wie eine wirre Zahlenreihe klingt,

ist eine gelungene Ferienmaßnahme

am Kurve kriegen Standort Hagen.

20 Teilnehmende der Initiative bauten in 5 Kleingruppen aus 7 Kanthölzern, 8 Dachlatten und 9 leeren Kanistern Flöße. Die Maßnahme war ein voller Erfolg. „Es wurde geknotet, geplant, diskutiert, viel gelacht, auch mal geflucht, aber am Ende sind alle Flöße geschwommen,“ so Jennifer Brockhaus, Pädagogische Fachkraft am Standort Hagen. „Die Kinder lernen sich auf ein Ziel zu konzentrieren, dran zu bleiben, auch wenn nicht gleich alles so läuft, wie man es sich vorgestellt hat und zu erkennen, dass das beste Ergebnis durch die Teamleistung entsteht “, so die Diplom-Heilpädagogin.

„Voll geil! Erst dachte ich, ich komme nicht, aber jetzt war`s krass geil, sogar mit den Kleineren in meiner Gruppe“, erzählt einer der Teilnehmenden stellvertretend für die Gruppe der Floßbauer.
„Den Kindern auch während der Schulferien einen strukturierten Tagesablauf zu ermöglichen ist dabei ein sehr positiver Effekt“, ergänzt Thilo Adomat, ebenfalls Pädagogische Fachkraft in Hagen. „Kriminalprävention“, so der Diplom-Sozialpädagoge, „darf und soll in diesem Fall den Kindern auch Spaß machen.“ Natürlich durften die Teilnehmenden auch die „Schwimmfähigkeit“ der Pädagogen testen: „Das gehört bei einem solchen Tag einfach dazu“, ist sich das Hagener Team einig.