Jobs

Unsere Fachkräfte in der Initiative Kurve kriegen

Polizeiliche Ansprechpartner

(PAP)

Unsere PAP sind Polizeivollzugsbeamte/-beamtinnen des gehobenen Dienstes. Sie verfügen über umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich Jugendkriminalität, Jugendsachbearbeitung und Kriminalprävention. Sie sind mit den Netzwerken innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches bestens vertraut.

Meine langjährige Berufserfahrung bei der Bearbeitung von Jugendkriminalität und das damit verbundene Netzwerk sind für meine Arbeit als PAP die ideale Basis. Für mich ist diese Verwendung ein Volltreffer.

Thomas Kranjc

PAP Recklinghausen

Meine langjährige Berufserfahrung bei der Bearbeitung von Jugendkriminalität und das damit verbundene Netzwerk sind für meine Arbeit als PAP die ideale Basis. Für mich ist diese Verwendung ein Volltreffer.

Anja Sürth

PAP Bielefeld

Ich sehe mich auch als festen Ansprechpartner vor allem für die Eltern der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen – das gehört zu „Kurve kriegen“.

Joachim Wiegold

PAP Bochum

Pädagogische Fachkraft

(PFK)

Die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen durch diese hochindividuelle und passgenaue Arbeit Wege aus der Kriminalität zu zeigen, macht die Tätigkeit für „Kurve kriegen“ spannend, kreativ und abwechslungsreich. Auch unkonventionelle zielführende Maßnahmen können für die Teilnehmenden und mitunter auch ihr Umfeld installiert werden. Die Expertise unserer PFK ist bei der Auswahl der Maßnahmen von größter Bedeutung. Dabei in multiprofessionellen Teams arbeiten zu können erweitert den eigenen Erfahrungshorizont.

Unsere PFK arbeiten für Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe aus NRW, welche mittels Dienstleistungsvertrag mit der Polizei zusammenarbeiten. Eine direkte Bewerbung beim Ministerium des Innern NRW oder den Kreispolizeibehörden ist zwar nicht möglich, aber gerne können sich Interessierte an die örtlichen Träger vor Ort wenden.
Unerlässliche Grundvoraussetzungen für die Arbeit als PFK sind:

  • Abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium im Bereich der Sozialarbeit, Pädagogik oder Psychologie
  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung (nach dem Studium) im Umgang mit risikobelasteten/(kriminalitäts-)gefährdeten Kindern und Jugendlichen
  • Regelmäßige Vorlage eines aktuellen eintragungsfreien erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses

Darüber hinaus spielt die Netzwerkarbeit und die Kenntnis der örtlichen/regionalen Strukturen der Jugendhilfe eine tragende und herausragende Rolle um die Angebote für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von „Kurve kriegen“ individuell und passgenau zu gestalten. Viele Fachkräfte verfügen zudem über Zusatzqualifikationen im Bereich Prävention, Kriminologie, Anti-Aggressionstraining, psychische Erkrankungen oder Suchtverhalten.

Interesse geweckt?

Bei Fragen wenden Sie sich gerne und jederzeit an das Referat „Kriminalprävention und Opferschutz, Kriminalpräventive Landesinitiativen“ des Ministerium des Innern NRW oder unmittelbar an die Träger vor Ort.

Das sind schon manchmal echt „harte Nüsse“, die wir da zu knacken haben. Und genau deswegen ist es auch richtig, dass das Anforderungsprofil für die Fachkräfte so anspruchsvoll ist. Ich habe es geschafft. Ich bin dabei – als PFK. Eine sehr gute und zu 100% sinnvolle Tätigkeit in der Jugendhilfe.

Jan Gröppel

PFK Oberhausen, Jugendclub Courage e.V.

Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Die Initiative bietet mir die Möglichkeiten, mein Fachwissen und meine Erfahrungen zielführend einzusetzen. Spannend ist dabei, auch einmal die Perspektive anderer Verantwortungsträger einzunehmen und gemeinsam mit ihnen Strategien zu entwickeln. Genau mein Ding.

Tobias Fork

PFK Bielefeld, Stiftung Bethel - Jugendhilfe

Ich arbeite schon lange in der Jugendhilfe und wollte eigentlich nichts Neues mehr anfangen. Dann hörte ich von Kurve kriegen und sah, wie dort gearbeitet wird. Das hat mich nochmal zusätzlich motiviert. Und ich habe gesehen, dass man hier sehr individuell an den Ursachen und Problemen in den Familien arbeiten und nachhaltig dranbleiben kann.

Nils Ostermann

PFK Mettmann, Caritas

Der fachliche Austausch und die Auswahl an vielfältigen Hilfen zeigen, dass man die Kurve nicht nur auf eine einzige Weise kriegen kann.

Stefan Bohm

PFK Recklinghausen, AWO

Als ich mich 2011 über „Kurve kriegen“ informiert habe, habe ich gedacht: Das ist es! Das ist genau der richtige Weg, endlich packt’s mal jemand auf diese Weise an. Ich war damals Jugendamtsleiter und bin von dort aus bei „Kurve kriegen“ eingestiegen. Da ich durch meine Vortätigkeit bestens mit den lokalen Strukturen vertraut war, konnte ich direkt durchstarten. Ich bin dabei kein Einzelkämpfer, sondern hinter mir steht ein tolles Team – von meinem Träger und von der Polizei.

Ralf Zentis

PFK Rhein-Erft-Kreis, Kontrast GbR