v. l. n. r. Sebastian Berbner (ZEIT), Frank Richter (Polizeipräsident ESSEN), Anja Bröker (Moderation WDR), Mark-Steffen Daun (PAP Kurve kriegen Essen), Dr. Marwan Abou-Taam (Islamwissenschaftler LKA RP), Marcus Kober (Nationales Zentrum Kriminalprävention)

Am 29. November fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Das Ruhrgebiet – ein sicheres Stück Deutschland?“ das zweite Symposium des Gesprächskreises „Innere Sicherheit“ und der Brost-Stiftung in Essen statt. Polizeipräsident der Städte Essen und Mülheim an der Ruhr, Frank Richter, eröffnete die gut besuchte Veranstaltung. Mark-Steffen Daun, Polizeilicher Ansprechpartner der Initiative Kurve kriegen am Standort Essen, referierte zu Chancen und Möglichkeiten, die die NRW-Initiative kriminell gewordenen Kindern und Jugendlichen bietet. „Je früher das Hilfenetzwerk von Kurve kriegen greift, desto größer ist die Erfolgswahrscheinlichkeit den Kreislauf aus Kriminalität, Gewalt und Perspektivlosigkeit zu durchbrechen“, so der Kriminalhauptkommissar. „Programme wie Kurve kriegen sind sinnvoll und leisten einen wertvollen Beitrag in der Kriminalprävention“, so Richter.

Das Symposium bot den Vertretern von Stadt, Polizei und Presse den Raum, Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen von Prävention zu diskutieren. Neben den Informationen rund um die Hintergründe und Wirkweise der NRW-Initiative Kurve kriegen referierte Marcus Kober vom Nationalen Zentrum für Prävention im Bundesinnenministerium zum Thema „Grundlagen zum Thema Prävention“, Politikwissenschaftler Dr. Marwan Abou-Taam vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zum Thema „Islamismus“ sowie ZEIT-Journalist Bastian Berbner zu „Verantwortungsvolle Berichterstattung“.